Samstag, 25. Mai 2013

Erdbeer-sweettable 4 - Zitronencakepops


 Hallo ihr Lieben,

ich wurde gebeten, genauer zu erklären, wie ich die Zitronencakepops gemacht habe - hier ist also das letzte Rezept von meinem Erdbeer-sweettable für euch!


Ich habe cakepops schon oft auf anderen Blogs bewundert und fand sie immer so hübsch anzuschauen - habe mich aber noch nie getraut, selber welche zu machen. Zu meinem sweettable haben sie dann aber so gut gepasst, dass ichs gewagt habe. Und es war überhaupt nicht schwer! Sie sind total gut angekommen und auch ich war äußerst positiv überrascht. Allerdings muss man etwas Zeit einplanen, ein bisschen aufwändiger als ein normaler Kuchen oder Muffins sind sie dann doch.


Für etwa 25-30 cakepops backt ihr zuerst einen normalen Kastenkuchen, ich habe mein liebstes Zitronenkuchenrezept von hier verwendet. Wenn der Kuchen fertig ist, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und lasst ihn abkühlen. Dann aus der Form stürzen und jetzt kommt der spaßige Teil: Den Kuchen in eine große Schüssel geben und mit den Fingern ganz fein zerkrümeln. Um aus dem Teig Kugeln formen zu können, müsst ihr ihn nun mit Frischkäse und etwas Butter vermischen. Für die Kuchenmenge, die ich hatte, habe ich etwa 50 g flüssige/sehr weiche Butter und etwa 200 g Frischkäse genommen. Am besten, ihr gebt den Frischkäse einfach nach und nach dazu und knetet den Teig immer wieder gut durch, so merkt ihr genau, wann man ihn gut formen kann. Dann muss man die Kugeln formen und ich habe sie für etwa 5 Minuten ins Gefrierfach gestellt, damit sie nicht auseinanderfallen. In der Zwischenzeit erwärmt ihr einen Kuchenguss eurer Wahl und gebt ihn in ein hohes Gefäß. Die Kugeln aus dem Gefrierfach nehmen, einen Spieß in den Kuchenguss tunken, in eine Kugel stecken und zurück ins Gefrierfach. So macht ihr das mit allen Kugeln. Ich habe übrigens einfache Schaschlik-Spieße genommen und es hat super funktioniert. Es gibt aber auch extra Cakepop-Stiele, z.B. hier. In einem letzten Schritt tunkt ihr dann die Kugeln komplett in den Guss und lasst ihn trocknen. Fertiger Kuchenguss trocknet ja recht schnell, wenn ihr Kuvertüre nehmt, würde ich sie nochmal in den Kühlschrank stellen, dann wird sie schneller fest. Das Tunken ist ein bisschen eine Sauerei gewesen, man muss sich eine gute Vorrichtung überlegen, in die man die cakepops stecken kann. Ich hatte kleine Fläschchen, da haben dann halt jeweils nur etwa vier reingepasst - man muss aufpassen, dass die cakepops nicht zusammenkleben. Eigentlich wollte ich noch etwas abgeriebene Schale einer Zitrone auf den Guss streuen, aber ich hatte keine Zitronen mehr. Würde aber bestimmt hübsch aussehen!

Und so sehen die cakepops von innen aus:


Habt ihr schonmal cakepops gemacht? Ich finde, das Zitonige passt super zum Frischkäse. Mal sehen, was ich als nächstes ausprobiere.

Habt es schön!
Eure Assata

1 Kommentar:

  1. Vielen lieben Dank Assata für die ausführliche Erklärung! Ich werde mich sicher daran wagen, wenn ich wieder zu Hause bin - gerade bin ich auf Reisen in Italien unterwegs - und werde dir dann davon berichten.

    Liebste Grüße
    Anna

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